Warum einen Vaporizer verwenden?

Vaporizer Verdampfer Cannabis Hanf

Man hört in letzter Zeit immer häufiger von Vaporizern. Es gibt bereits unzählige verschiedene Modelle auf dem Markt und die Nachfrage wird immer größer. Doch wie funktionieren Vaporizer eigentlich? Und was sind die Vorteile dieser Geräte?

 

 

 

Vaporizer, auch Verdampfer genannt, sind Geräte, deren Einsatz für die Phytoinhalation gedacht ist – also für die Inhalation von Wirkstoffen auf Pflanzen. Im Gegensatz zum Rauchen, wo die Pflanzenteile verbrannt werden und dabei auch viele giftige und krebserregende Stoffe entstehen, verbrennt ein Vaporizer das Pflanzenmaterial nicht, sondern bringt es auf jene Temperatur, bei der die Wirkstoffe sich gasförmig aus dem Pflanzenmaterial lösen, ohne dabei schädlichen Rauch zu erzeugen.

 

 

 

Die Schadstoffkonzentration in diesem Dampf, der dabei entsteht, ist im Vergleich zum klassischen Rauch wesentlich geringer. Da bei Vaporizern keine Glut wie beim Rauchen entsteht, in der ein Großteil der Wirkstoffe durch die Hitze zerstört werden, bevor sie inhaliert werden, sind Vaporizer viel effizienter und benötigen wesentlich weniger Pflanzenmaterial, um die gleiche Menge an Wirkstoffen daraus zu gewinnen.

 

 

 

Nach aktuellen Studien liegt der Wirkungsgrad von Vaporizern je nach Model und Einstellung bei über 90 % - das ist etwa 3 bis 4 mal so hoch als wie die Ausbeute beim Verbrennen von Pflanzenmaterial. Dadurch rentiert sich die Anschaffung eines Vaporizers und der Verzicht aufs Rauchen nicht nur für die Gesundheit, sondern auch von Anfang an in finanzieller Hinsicht.

 

 

 

Vaporizer werden nicht nur von Menschen in Ländern genutzt, wo der Einsatz von medizinischen Cannabis erlaubt ist, sondern eignen sich auch für alle anderen Kräuter, deren Wirkstoffe über die Inhalation aufgenommen werden sollen.

 

 

 

Dabei empfehlen sich folgende Temperatureinstellungen je nach Kräuterart:

 

 

Pflanze

Pflanzenteil

Temperatur

Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus)

Blüten

175 °C

Ayahuasca, Yajé (Banisteriopsis caapi)

Stängel

190°C

Baldrian (Valeriana officinalis)

Wurzel

190°C

Blauer Lotus (Nymphaea caerulea)

Blüten

125°C

Cannabis (Cannabis sativa)

Blüten

185°C

Damiana (Turnera diffusa)

Kraut

175°C

Eukalyptus (Eucalyptus globulus)

Blätter

130°C

Fliegenpilz (Amanita muscaria)

Fruchtkörper

175°C

Hopfen (Humulus lupulus)

Zapfen

154°C

Isländisches Moos (Cetraria islandica)

Kraut

190°C

Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Kraut

180°C

Kamille (Chamomilla recutita)

Blüten

190°C

Kratom (Mitragyna speciosa)

Blätter

190°C

Lavendel (Lavandula angustifolia)

Blätter

130°C

Passionsblume (Passiflora incarnata)

Kraut

150°C

Pfefferminze (Mentha piperita)

Blätter

130°C

Salbei (Salvia officinalis)

Blätter

190°C

Schafgarbe (Achillea spp.)

Kraut

150°C

Sinicuichi (Heimia salicifolia)

Blätter

190°C

Steppenraute (Peganum harmala)

Samen

150°C

Thymian (Thymus vulgaris)

Kraut

190°C

Wahrsagesalbei (Salvia divinorum)

Blätter

235°C

Yohimbe (Pausinystalia yohimbe)

Rinde

190°C

Zitronenmelisse (Melissa officinalis)

Blätter

142°C

 

 

 

 

 

(Quelle der Tabelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Vaporizer)